Violoncello Der letzte Meisterschüler des legendären Mstislav Rostropovitch am Moskauer Konservatorium wird von Publikum, Komponisten, Kollegen und Presse gleichermassen als eine der faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten der Gegenwart gepriesen. Der Gewinn des renommierten Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau im Jahre 1974 bedeutete für Ivan Monighetti der Beginn einer internationalen Karriere und der kontinuierlichen Aufstieg zur musikalischen Weltelite. Seit diesem Erfolg konzertierte er mit so bedeutenden Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhaus Orchester Leipzig sowie den St. Petersburger und Moskauer Philharmonikern.Neben seinen zahlreichen Engagements als Solist ist Ivan Monighetti regelmässig in den Kammermusikkonzerten auf den grossen Podien der Welt zu hören. Er musiziert zusammen mit Martha Argerich, Sabine Meyer, Sharon Kam, Gerard Poulet, Liana Issakadze, Michail Pletnev, Arto Noras, Anner Bylsma und Pavel Gililov. Er ist gern gesehener Gast bei renommierten Festivals, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, Cello-Festival Kronberg, Ravinia Festival Chicago, Borjomi Arts Festival Tiflis, Santa Fe Music Festival, Martha-Argerich-Festival sowie die Berliner Festspiele. Ivan Monighetti ist ein anerkannter Fachmann auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik sowie der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts. Er erhält stets neue schöpferische Impulse durch Kontakte mit namhaften zeitgenössischen Komponisten wie Krzysztof Penderecki, Sofia Gubajdulina, Alexander Knaifel, Valentin Silvestrov, Frangis Ali-Sade oder Rudolf Kelterborn. Viele der für ihn entstandenen Kompositionen gehören inzwischen zum festen Repertoire eines Cellisten. Seine zahlreichen CD Einspielungen bei verschiedenen Labels wurden weltweit mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Die Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von J.S. Bach erhielt 2003 die Auszeichnung Frederic Prize. Bei ECM erschienen 2008 mit Ivan Monighetti als Solist, Pianist und Dirigent Werke von Alexander Knaifel. 2009 erschien die Einspielung der Cellokonzerte und Menuette für Orchester von Joseph Haydn. Das Schweizer Fernsehen RTSI produzierte 1999 zwei Dokumentarfilme: “Ritratto a Monighetti” und “Monighetti: storie di famiglia”. Ivan Monighetti lebt zur Zeit in der Schweiz, wo er eine Professur für Cello an der Musik-Akademie Basel innehat. Als Pädagoge setzt er die Tradition seines Lehrers Mstislav Rostropovitch fort. Viele seiner Studenten, z.B. Sol Gabetta, Emil Rovner, Nicolas Altstaedt oder Asier Polo, geniessen internationale Anerkennung. Pro Musicis, 9/2010 Für Auskünfte und Zustellung aktueller Dokumentationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nächste Konzerte in der Schweiz:
31.1. und 1.2.2013 in Bern, mit dem Berner Sinfonieorchester und Andrey Boreyko
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